Am 19. März 1911 wurde der erste Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Tausende von Frauen gingen damals auf die Straße für ein allgemeines Frauenwahlrecht, für Arbeitsschutzgesetze, Mutter - und Kinderschutz, den 8 - Stunden - Tag und dafür, dass bei gleicher Arbeit gleiche Lohn bezahlt wird. Die Initiative für einen Internationalen Frauentag kam 1910 von Clara Zetkin bei der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen. Seit dieser Zeit steht der Internationale Frauentag dafür, die Anliegen der Frauen in die Öffentlichkeit zu tragen. Im Dezember 1977 beschloss die Generalversammlung der UN, den 8. März zum Internationalen Frauentag auszurufen.
Seither haben Frauen viele Rechte erkämpft. Es gilt aber weiterhin zu streiten für gleichen Lohn, für gleichwertige Arbeit, für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und für Gleichstellung in der Wirtschaft und der Gesellschaft. Insbesondere gilt am Internationalen Frauentag, sich weltweit für Frauenrechte und die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen einzusetzen.
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